Patienten mit Demenz im Krankenhaus

Marion Huber

Gerontopsychiatrische Beratungsstelle
Alzheimer Gesellschaft Braunschweig e.V.
Unser Ziel ist es, den Zeitrahmen des Aufenthaltes auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren, indem der Aufenthalt mit den diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen klar durchstrukturiert und organisiert wird.
Informationen über den geplanten Klinikaufenthalt und auch zur ungeplanten Aufnahme in einem Notfall finden Sie auf den folgenden Seiten. Auch den Fragebogen zur Vorbereitung einer Klinikaufnahme oder für den Notfall finden Sie hier.
Unser Ziel ist es, den Zeitrahmen des Aufenthaltes auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren, indem der Aufenthalt mit den diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen klar durchstrukturiert und organisiert wird.
Informationen über den geplanten Klinikaufenthalt und auch zur ungeplanten Aufnahme in einem Notfall finden Sie auf den folgenden Seiten. Auch den Fragebogen zur Vorbereitung einer Klinikaufnahme oder für den Notfall finden Sie hier.
Wichtige Hinweise
Informationen über den geplanten Klinikaufenthalt
Es besteht die Möglichkeit, als Angehörige/r kostenlos mit dem Erkrankten aufgenommen zu werden um ihr/ihm ein Teil ihrer/seiner vertrauten Umgebung zu sichern und die Belastungssituation zu reduzieren. Voraussetzung hierfür ist, dass eine medizinische Begründung vorliegt und die zuständige Krankenkasse den Aufenthalt für den ganzen Behandlungszeitraum bewilligt.
Jede/r Patient/in erhält bei der Aufnahme ein Armband. Darauf eingetragen sind der Name des/der Patienten/in und die Station, auf der er/sie liegt. Unsere Pflegefachkräfte überprüfen regelmäßig die Anwesenheit und das Befinden unserer dementiell veränderten Patienten/innen. Bei bestehenden Unklarheiten bitten wir Sie, das Gespräch mit uns zu suchen. Gerne sind wir bereit, die Umstände – die zu der Behandlungssituation führten – zu erläutern und weitere Vorgehensweisen mit Ihnen zu besprechen.
Die Zusammenarbeit mit den Angehörigen ist für uns von großer Bedeutung, damit wir so zeitnah wie möglich die Umgebung an die Gewohnheiten des Erkrankten anpassen können. Ihre Meinung zum Klinikaufenthalt ist uns wichtig. Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen, Ihr Für und Wider sowie Ihre Anregungen mit.
Vorbereitung für eine mögliche akute Einweisung: Fragebogen soll Menschen mit Demenz den Klinik-Aufenthalt erleichtern
Ein leicht verständlicher Fragebogen zum Umgang und zur notwendigen Pflege des Erkrankten soll helfen, dem/der Erkrankten den Krankenhausaufenthalt so angenehm, belastungsarm und kurz wie möglich zu gestalten. Nicht zuletzt hilft es den Pflegefachkräften und Ärzten im Klinikum, adäquat die persönliche Situation des dementiell veränderten Menschen in die Behandlung mit einzubeziehen.
Dazu gehören unter anderem Gewohnheiten und Rituale im Tagesablauf, etwa beim Essen oder Trinken oder beim Einschlafen. Ferner kann der/die Angehörige oder Bevollmächtigte Angaben über Medikamenteneinnahme, Sprachverständnis oder Weglauftendenzen in den Fragebogen eintragen. Er/Sie kann auch mitteilen, auf welches Verhalten der/die Erkrankte abwehrend oder gar aggressiv reagiert. Weiterhin sind biografische Angaben möglich. Sie können dem Pflegepersonal helfen, dem/der an Demenz erkrankten Patient/in ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln und Unruhe zu vermeiden. Der Fragebogen kann auch von Nachbarn, Freunden oder Bekannten ausgefüllt werden.
Bitte beantworten Sie den Fragenkatalog, soweit es Ihnen möglich ist. Auch sollten Sie den Fragebogen ausfüllen bevor der/die Erkrankte – akut oder geplant – ins Krankenhaus muss. Das Informationsheft verwahren Sie dann bitte in der Notfall-Reisetasche, welche Sie vermutlich schon für einen möglichen Krankenhausaufenthalt bereithalten, oder einem anderen Ort, wie z. B. bei den Medikamenten.
Der Fragebogen kann auch für die geplante Einweisung im Klinikum Braunschweig verwendet werden.
Den Fragekatalog zum Thema: „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ finden Sie hier.