M&MK

Qualitätsmanagement & Klinisches Risikomanagement
Mortalitäts- und Morbiditätskonferenzen (M&MK) werden durchgeführt, um aus den eigenen und den Fehlern der anderen zu lernen sowie unsichere Handlungen und Systemfaktoren zu erkennen. Die M&M-Konferenzen sind somit Ausdruck unserer Sicherheits- und Fehlerkultur im Klinikum. Zudem dienen sie der Fortbildung des Personals und tragen zur kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität bei.
Die M&MK finden regelmäßig, mindestens einmal monatlich pro Klinik/ Abteilung/ Zentrum, statt. Teilnehmer der M&MK sind pro Klinik/ Abteilung mindestens der Chefarzt/ leitende Abteilungsarzt sowie Vertreter des Pflegedienstes.
Im Rahmen von M&MK werden besondere Todesfälle, Komplikationen und alle besonderen Fälle besprochen. Alternativ können auch Beinahe-Fehler aus dem CIRS, die der o.g. Definition entsprechen, oder sog. Sentinel Events aus der externen Qualitätssicherung besprochen werden. Darüber hinaus sind die jeweils für den Bereich spezifischen Zertifizierungsanforderungen für die Fallauswahl zu berücksichtigen.
Die Fälle, welche in der M&MK vorgestellt werden, sind vorab durch den behandelnden Arzt vorzubereiten. Dieser sollte auch den Fall in der M&MK präsentieren. Nach der Fallvorstellung schließt sich eine Diskussion und Analyse des Falles an. Als Ergebnis der Analyse sind ggf. Verbesserungsmaßnahmen festzulegen. Die Umsetzung des Maßnahmenplans (Was? Wie? Wer? Wann?) wird bei der nächsten M&MK überprüft, indem der für die jeweilige Maßnahme Verantwortliche die Ergebnisse präsentiert.
Die Ergebnisse der Besprechungen werden protokolliert. Eine Kopie des Protokolls ist bis spätestens zum 15. des Folgemonats an die Stabsstelle QM und KRM per Email weiterzuleiten.